Worum geht es genau bei der Schattenarbeit?

Wenn wir in dieses Leben eintreten, nehmen wir ständig Eindrücke, Emotionen und Energien auf. Wir lernen, wie Interaktion mit anderen funktioniert. Unsere Eltern sowie die Gesellschaft lehren uns, wie wir uns verhalten sollen, um geliebt und respektiert zu werden.

Also beginnen wir nach bestimmten Richtlinien zu leben und unterdrücken damit oftmals unsere inneren Emotionen und Bedürfnisse. Stattdessen bauen wir uns eine liebeskonforme Maske auf: Unser Ego ist geboren.

Und von nun an wird unser Ego gut darauf achten, dass wir Verhalten und Gefühle zeigen und leben, die an die entsprechenden Bedingungen angepasst sind. Es verankert all dies sogar so fest in unserem Bewusstsein, dass wir allmählich davon überzeugt sind, dass die Maske und ihre Überzeugungen tatsächlich wir sind.

Unsere unterdrückten Emotionen wollen jedoch gehört und gefühlt werden und können sich daher in Form von Panikattacken, Wut, Depression, Selbstzweifel, Sucht oder auch nur als Langeweile oder Ärger manifestieren, so dass Gedanken und Gefühle entstehen wie:

"Ich bin nicht gut genug, egal wie viel ich gebe"

"Ich habe es nicht verdient, geliebt zu werden!"

"Warum klappt das immer bei anderen, nur bei mir nicht?"

"Ich kann nichts fühlen, ich fühle mich taub."

"Ich will einfach vor allem weglaufen!"

 

Wir wissen oft nicht einmal, warum wir so fühlen und wollen nur, dass es aufhört. Wir wollen diese unschönen Gefühle loswerden und sie unter einer Decke verstecken.

Unsere Schatten hindern uns daran, unser wahres Potenzial zu erreichen.

 

Der Grund, warum diese Schattenmanifestationen auftauchen, ist, dass unser wahres Selbst endlich gelebt werden will. Es möchte leuchten und strahlen und für unser größtes Wohl handeln.

Und um dies zu erreichen, müssen wir zuerst einen Blick hinter die Kulissen werfen.