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Warum wir so oft unser Herz verschließen

Und wie dir die Astrologie dabei helfen kann, die Ursachen zu erkennen.



Wir alle haben irgendwo Angst davor, unser Herz zu öffnen.

Denn Fühlen und unser Herz zu öffnen ist eines der schwersten und härtesten Aufgaben für uns als Mensch.


Auch wenn es für einige aufgrund von bestimmten Erfahrungen vielleicht erstmal härter ist, als für andere:

Wir alle haben uns Schutzmauern gebaut.

Es ist ein kollektives Thema.


Und versteh mich nicht falsch:

Manchmal war oder ist es auch gut und wichtig, dass wir diese Schutzmauern haben, gerade wenn manche toxische Situation da ist und wir einen Schutz brauchen, um in Ruhe zu heilen zu und Grenzen ziehen zu können.

Das hier ist jedoch ein temporärer Schutz den wir wieder fallen lassen können.


Einige Schutzmauern haben wir uns jedoch so fest gebaut, dass wir eine ganze Weile damit zu tun haben.

Warum?

Schlichtweg: Damit wir überleben konnten.


In unserer Kindheit, vor allem als Baby, ging es für uns alle noch um Leben und Tod.

Wir waren abhängig davon, dass man uns Liebe und Geborgenheit schenkt.

Blieb das aus, warum auch immer, war das Überleben nicht gesichert. Wir mussten uns also was einfallen lassen.


Und genau das nenne ich „Unsere Schutzstrategie.“

Die, die unser Herz schützt und damit unser Überleben.


Und nun sind wir groß und wollen nicht mehr nur noch ÜBER-leben. Wir wollen LEBEN.

Und damit kommen wir nicht drum herum, unser Herz wieder zu öffnen.

Dafür müssen wir jedoch erstmal erkennen, wo wir es verschlossen halten.


Unsere Angst vor dem Leben und vor dem, was es uns bietet.


Unser Herz zu öffnen bedeutet nicht nur, uns oder anderen Liebe zu geben und sie zu empfangen.

Es heisst auch, JA zu sagen.

Zu uns selbst, dem Leben und unserem Hiersein auf Erden.


Es bedeutet auch, loszugehen für uns und für unsere Herzenswünsche und dem Leben zu vertrauen.

Uns nicht mehr hinter den Ängsten zu verstecken, die uns klein halten und uns zum Opfer der Umstände machen.


Unsere Herzen verschlossen zu halten ist jedoch noch immer eine unbewusste Strategie, die uns Schutz und Sicherheit zu bieten scheint.


Die Erfahrungen, die wir vor allem als Kinder gemacht haben, haben uns gezeigt, wo es gefährlich war, unser Herz zu öffnen.

Für andere, für uns, für das Leben.

Denn vielleicht wurden wir enttäuscht oder verletzt (auch völlig ungewollt und unbewusst).


Und so haben wir gelernt, dass es sicherer für uns ist, dieser erlernten "Wahrheit" über uns und über das Leben zu glauben und sie aufrecht zu erhalten.


Gleichzeitig sehnen wir uns noch immer nach Liebe und Verbundenheit.

Wir sehnen uns nach dem Leben und der Intensität und Lebendigkeit, die es doch in sich tragen muss.


Wir haben damals eine unbewusste Schutzstrategie entwickelt, die wir auch heute oft noch (ungewollt) anwenden.

Die, die unser Herz schützt vor Verletzungen.


Und dein Geburtshoroskop zeigt dir, welche das sind.

Du kannst hier einmal nach deinem Aszendenten, deinem Sonne- sowie nach deinem Mondzeichen schauen. Aber auch nach den Zeichen, in dem du generell vielleicht mehre Planeten in deinem Geburtshoroskop stehen hast.

Auch kannst du schauen, welche Aspekte deine Sonne und dein Mond zu anderen Planeten machen.

Und zuletzt schau auch nach den Häusern, in denen du entweder viele Planeten stehen hast, aber vor allem, in denen deine Sonne, sowie dein Mond zu finden sind.


--> Wenn du lernen willst, wie man das Geburtshoroskop liest und deutet, empfehle ich dir meinen Astro Basics Workshop. Die nächsten Termine, sowie alle Infos dazu, findest du hier.



Widder/ Mars-Aspekte/ Planeten im 1. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich brauche niemanden. Ich kann das alles alleine.“

Und du stößt damit andere von dir weg.


Vielleicht siehst du dich oft als Einzelkämpfer und denkst, dass es so sein muss. Am sichersten scheint es definitiv, wenn du alleine bist - doch dein Herz öffnest du dann nicht.

Lerne um Hilfe zu fragen und leg deine Waffen nieder.



Stier/ Venus-Aspekte/ Planeten im 2. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich beharre stur auf meiner Ansicht, das gibt mir Sicherheit und Halt“.


Statt dein Herz zu öffnen, kaufst du vielleicht übermäßig Dinge oder machst dich von Geld abhängig.

Lerne Sicherheit in dir zu finden und werde dir über deinen eigenen Wert bewusst,



Zwillinge/ Merkur- Aspekte/ Planeten im 3. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich will alles logisch verstehen und vertraue nur auf das, was rational erklärbar ist.“


Du suchst Schutz im Wissen und in Beweisen und flüchtest dich ins Denken.

Lass den Drang alles verstehen zu müssen los. Öffne dich für das Irrationale.



Krebs/ Mond-Aspekte/ Planeten im 4. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich sorge mich um andere und gebe ihnen ein Zuhause.“


Doch dir selbst verweigerst du oftmals ein emotional stabiles Zuhause.

Vielleicht lässt du dich oft überschwemmen von Emotionen oder machst „dicht“, damit niemand an dich heran kommt.

Lass die emotionale Überforderung los, indem du dich selbst in DEINEN Emotionen halten lernst.



Löwe/ Sonne-Themen/ Planeten im 5. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich inszeniere Drama in meinem Leben, um mich zu spüren und um gesehen zu werden.“


Vielleicht langweilst du dich schnell, wenn dir Menschen oder das Leben zu viel Ruhe und Harmonie bieten, schlichtweg weil du dich nicht genug gesehen fühlst. Dann neigst du dazu, Intensität & Verbindung durch Drama zu kreieren und stößt so andere von dir weg.

Lerne wie du Lebendigkeit durch Kreativität und gesunden Selbstausdruck kreieren kannst.



Jungfrau/ Merkur-Aspekte oder Chiron-Aspekte/ Planeten im 6. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich regele & organisiere für andere und mache mich so unentbehrlich“.


Statt dein Herz zu öffnen, versuchst du Liebe und Zuneigung dadurch zu erzeugen, dass du das Leben der anderen organisierst und immer mit Rat und Tat zur Seite stehst, statt dies für dich selbst zu tun.

Lerne für dich selbst da zu sein und dich nicht klein zu machen, damit andere groß sein können.



Waage/ Venus-Aspekte/ Planeten im 7. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich richte mich nach den Bedürfnissen der anderen, damit alles harmonisch bleibt.“


Du versuchst oftmals eine Scheinharmonie zu kreieren und stellst deine Bedürfnisse hinten an. Damit kreierst du Abhängigkeit und stehst nicht authentisch zu dir selbst.

Lass das People Pleasing los und erkenne, was du brauchst und wer du bist. Ohne die anderen. Dann kannst du dich wahrlich öffnen.



Skorpion/ Pluto-Aspekte/ Planeten im 8. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich gebe nicht zu viel von mir Preis, denn Öffnung fühlt sich an, wie ausgeliefert sein.“


Aus Angst vor Machtlosigkeit, lässt du eine Öffnung vielleicht nie wahrlich zu, forderst von anderen jedoch ein, sich vor dir vollständig „nackt“ zu machen, damit du die Zügel in der Hand hältst.

Lass die Kontrolle und Ohnmacht los, indem du lernst, dass es sicher ist, dich zu zeigen.



Schütze/ Jupiter-Themen/ Planeten im 9. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich schaue über Dinge hinweg, die ich nicht sehen will.“


Du hast ein gewisses Idealbild, wie die Dinge für dich sein sollen. Entsprechen sie nicht deiner Vorstellung, verlierst du schnell das Interesse und wendest dich anderen Dingen zu.

Lerne du Zufriedenheit in den unperfekten Dingen finden und dein Herz wahrlich für das zu öffnen, was ist.



Steinbock/ Saturn-Aspekte/ Planeten im 10. Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich muss hart für das arbeiten, was ich will. Da ist keine Zeit für das, was ich brauche."


Du erlaubst dir oftmals nicht, dein Herz für dich und deine Bedürfnisse zu öffnen, weil du die vermeintlich harten Anforderungen des Lebens an an erste Stelle stellst.

Lerne liebevoll und weich mit dir zu sein und die gefühlten Verpflichtungen loszulassen.



Wassermann/ Uranus-Aspekte/ Planeten im 11.Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich distanziere mich von allem, was mir zu nah wird - weil ich die Erwartungen nicht erfüllen will."


Du hast Angst vor dem Verlust deiner eigenen Identität, wenn du zu viel Nähe zulässt.

Lass Nähe und Commitment zu, denn du allein bestimmst über dein Leben.



Fische/ Neptun-Aspekte/ Planeten im 12.Haus:


Deine Strategie kann lauten:

„Ich flüchte mich in Ablenkungen und Tagträumen, dann muss ich mich dem Schmerz nicht stellen."


Du neigst dazu, vor der Realität zu flüchten aus der Angst heraus, verlassen zu werden oder allein zu sein.

Öffne dich für wahre Verbindung mit dir und den irdischen Dingen und lerne dem Leben zu vertrauen.

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